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"Dein KÖRPER kennt den Weg – du musst ihn nur SPÜREN lassen"
Sonja Ruprah-Weihs

Regenerationsband - 5 Basisübungen

Mit dem Regenerationsband öffnest du deinem Körper eine Tür.

Nicht zur Anstrengung, sondern zur Rückverbindung. Zu innerer Ruhe, natürlicher Aufrichtung und einem Gefühl von getragen sein.

Dieses Band wirkt wie eine zweite, weise Hand:
Sie gibt Halt, ohne dich festzuhalten. Sie führt, ohne zu fordern. Und sie zeigt dir, wie viel Kraft in echter Entspannung liegt.

Als Einstieg in die Welt regenerierender Körperintelligenz bekommst du hier fünf sorgfältig entwickelte Basisübungen für das Regenerationsband. 

Sie helfen dir, das Band mit Leichtigkeit zu nutzen – und die feinen Impulse zu entdecken, die deinem Körper neue Orientierung schenken.

Ob verspannter Rücken, müde Beine oder ein angespannter Nacken – diese Übungen schenken dir Entlastung, Zentrierung und spürbare Erleichterung.


Einfach durch Atmen, Spüren, Ankommen.

Jede Wicklung ist eine Einladung: zur Neuordnung, zur inneren Stille, zum Wiederentdecken deiner eigenen Kraft.


Lass dich halten – und du wirst dich selbst wieder finden.

Übung 1: Der Römerschuh – Fuß aktivieren, Beinachse führen

Diese Wicklung wirkt wie eine Führungsschiene für die gesamte Beinachse. Fehlstellungen – etwa durch muskuläre Dysbalancen, Knick-Senkfuß oder ein kollabiertes Fußgewölbe – können reguliert werden. Die Aufrichtung wirkt bis ins Hüftgelenk und verbessert nicht nur das Gangbild, sondern auch die Kraftübertragung im Stand und in der Bewegung. 

Medizinisch:
Hebt die Plantarfaszie und stabilisiert das Fußgewölbe. Führt die Beinachse vom Fuß bis zur Hüfte. Verbessert Gangbild, Knieentlastung und Beckenstellung. Wirksam bei Fehlstellungen und Instabilität.

Ayurvedisch:
Stärkt Apana Vata – das Erdungselement im Körper. Fördert Sicherheit und Verwurzelung im Stand. Beruhigt Unruhe in Beinen und unterem Rücken. Schenkt Halt und innere Stabilität. 

Yoga:
Verbindet Fuß, Beinachse und Atem im Stand. Wirkt wie ein inneres Bandha von unten. Stärkt Fundament und Haltung in Asanas. Für Klarheit und Ausrichtung von innen heraus.

Übung 2: Der faule Storch – Zentrierung für Gelenke, Hüfte und Beinkraft

In dieser Übung werden Oberschenkel und Unterschenkel mit dem Regenerationsband sanft zusammengeführt – entweder im Sitzen, Stehen oder Liegen. Die Wicklung stabilisiert die Gelenkkette vom Knie bis zur Hüfte und schenkt dem gesamten Bein eine zentrierte, geführte Ausrichtung.
Schon durch das bloße Halten entsteht spürbare Entlastung – das Bein darf ruhen, wird jedoch nicht passiv. Leichte Gegenspannung, etwa durch bewusstes Dagegenddrücken, aktiviert die tiefe Muskulatur. Innen- und Außenrotationen fördern die Beweglichkeit im Hüftgelenk, verbessern die Beinachse und geben dem Körper neue Orientierung im Raum.
Im Liegen wirkt die Übung besonders auf den Hüftbeuger und das Iliosakralgelenk, da die geführte Rückführung des Beins ausgleichend und beruhigend auf reflektorische Spannungen im Becken wirkt.

Medizinisch:
Führt Gelenkachsen zusammen, entlastet überlastete Strukturen. Fördert Bewegungskoordination und schont bei Überlastung oder Schmerz.

Ayurvedisch:
Beruhigt nervöse Reizweiterleitung in den Gliedmaßen, reduziert überschießendes Vata. Stärkt Verbindung zwischen Körper und Handlung – achtsames Tun wird wieder möglich.

Yoga:
Zentrierung durch Verbindung – Becken, Basis, Bewusstsein in Einklang. Bereitet vor auf Ruhe, Tiefe und meditative Stabilität.

Übung 3: Armkraft – Zentrierung für Kraft, Beweglichkeit und innere Ruhe

Bei dieser Übung wird der Oberarm mit dem Unterarm durch das Regenerationsband verbunden. Das Band umschließt beide Segmente sanft, ohne Druck auf ein Gelenk auszuüben. Es entsteht eine geführte Verbindung, die den Arm strukturiert, ohne ihn einzuschränken.


Der Arm kann entspannt hängen oder aktiv gegen das Band arbeiten – etwa durch wiederholtes, leichtes Strecken. Diese Kombination aus Halten und gezielter Aktivierung verbessert die muskuläre Führung, fördert die Beweglichkeit und unterstützt den Aufbau funktioneller Kraft im Arm. Gleichzeitig wirkt die Wicklung beruhigend auf das gesamte Systembesonders im Schulter-Nacken-Bereich.
Die Übung ist im Sitzen, Stehen oder Liegen durchführbar und besonders hilfreich bei Spannungszuständen, Überlastung oder unklarer Armführung.

Medizinisch:
Verbessert die muskuläre Führung im Arm. Fördert Kraft und Beweglichkeit durch gezielte Aktivierung.
Stabilisiert bei unklarer Armstruktur. Entlastet Schultern und Nacken bei Überlastung.

Ayurvedisch:
Ordnet Vyana Vata im Oberkörper. Stärkt zentrierte Kraft und fokussierte Handlung.
Bringt Ruhe und Stabilität in den Bewegungsfluss. Hilfreich bei Unruhe und Überforderung.

Yoga:
Sammelt Energie im Arm und macht sie nutzbar. Kraft aus der Mitte – nicht aus Spannung. Beweglichkeit durch innere Ausrichtung. Still, gezielt, bewusst geführt.

Übung 4: Schulterwiege – Aufrichtung über Kreuzführung

Bei dieser Übung wird das Regenerationsband gekreuzt und unter den Schulterblättern entlang geführt. Von dort aus werden die Enden über die Schultern nach vorn gebracht und gehalten. Durch die Kreuzführung entsteht ein sanfter Zug nach oben – der Rücken wird leicht angehoben, der Schultergürtel stabilisiert sich.
Der Brustkorb hebt sich ohne Kraftaufwand. Die Schultern dürfen sich entspannen und zurücksinken. So entsteht Raum – im oberen Rücken, im Atem und in der Haltung. Spannung darf weichen, während das Körpersystem erfährt: Ich bin gehalten. Ich darf mich aufrichten – von innen heraus.

Medizinisch:
Die Schultern werden sanft angehoben, der Brustkorb richtet sich auf. Spannungen im oberen Rücken lösen sich – das Nervensystem kommt zur Ruhe.

Ayurvedisch:
Prana fließt wieder frei durch den Herzraum. Die Übung gleicht Vata und Kapha aus. Enge wird zu Weite, Schwere zu Leichtigkeit – ein inneres Aufblühen beginnt.

Yoga:
Wie eine unterstützte Rückbeuge in Stille. Das Herz öffnet sich ohne Anstrengung. Anahata wird spürbar – Vertrauen wächst aus der inneren Aufrichtung. Diese Haltung schenkt dir Aufrichtung – nicht durch Mühe, sondern durch Ankommen im eigenen Körper.

Übung 5: Hängematte

Das Regenerationsband umschließt sanft den ganzen Körper – wie eine weiche Hängematte. Du liegst geborgen, gehalten, ohne aktiv etwas tun zu müssen. Dein System darf zur Ruhe kommen.

Medizinisch:
Sanfter Druck auf Faszien und Haut beruhigt das Nervensystem. Der Körper spürt Sicherheit – Loslassen wird möglich.

Ayurvedisch:
Die Hängematte reduziert Vata, erdet und wärmt sanft. Ein Gefühl von Geborgenheit – wie Berührung ohne Tun.

Yoga:
Wie eine regenerative Asana führt sie nach innen. Der Atem fließt – der Körper findet in die Stille zurück.

Lust auf mehr? Diese Programme begleiten dich weiter.

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